Technik

Die Technik

Meine Werkzeuge sind Feder, Tusche und Papier. Ich laufe viel durch Wälder und schaue mir ihre typischen Erscheinungsformen an. Auf den Wanderungen schieße ich Fotos. Diese werden gesichtet und sortiert und schließlich wähle ich Eines aus, das ich dann auf das gewünschte Format ausdrucken lasse. 

Auf dem Leuchttisch werden die groben Kompositionen auf 300g Aquarell Papier übertragen: Markante Bäume mit ihren dicken Ästen oder die Baumkronen als Umriß oder Steine und evtl. die Horizontlinie. 

Die grobe Bleistift Vorzeichnung wird nun mit Feder und Tusche bearbeitet. Das Foto dient weiterhin als Orientierung. Blätter, Nadeln, Moose, Gras und kleine Äste entstehen aber spontan und im Augenblick, ohne Vorahnung und genaue Vorzeichnung. Manchmal ist das Foto unscharf und lässt Strukturen nur erahnen. 

Die Feder und die Tusche erfordern höchste Konzentration in jedem Augenblick und lassen sich kaum korrigieren. Dabei bleibt die Übertragung der Natur, so detailreich sie auch scheinen mag, Vereinfachung.